Samstag, 11. Februar 2017

Bezaubernde Babymode zum Nähen

Rezension


Autor: Isabelle Leloup
Preis: 16,99 €
Seitenanzahl: 128
Übersetzer: Christa Trautner-Suder
Verlag: Südwest
Blick ins Buch: >> gibt es hier <<


28 unkomplizierte Modelle mit Schnittmusterbogen


Da es bei uns in der Familie demnächst gleich mehrfach Nachwuchs geben wird, bin ich über dieses Buch gestolpert. Da Babymode oft durchaus sehr teuer ist, dachte ich, es wäre eine schöne Idee, einige Dinge für die Kleinen selbst zu nähen.

Dieses Buch enthält ein paar tolle Modelle! Das nicht immer alles nach dem eigenen Geschmack ist, würde ich als normal bezeichnen, aber wenn man schon ein wenig fortgeschrittener ist, was das Nähen angeht, kann man die Modelle hier auch schnell ein wenig abwandeln, sodass sie einem besser gefallen.

Die einzelnen Modelle sind mit Mädchen oder Jungen Namen versehen, wobei es bei einigen nicht wirklich die Rolle spielt, ob Junge oder Mädchen.
Hemden, Hosen, Kleider, Jäckchen… von der Auswahl her hat mir wirklich gar nichts gefehlt!
Am Ende des Buches sind dann noch einige Ideen für das Kinderzimmer, wie Nestchen, Stillkissen oder Decken fürs Bettchen.

Die Anleitungen, die sowohl in schriftlicher als auch in bildlicher Form daherkommen, waren alle leicht verständlich und gut umzusetzen. Schritt für Schritt gelingen so tolle Kleidungsstücke für die Minis.
Die Größen sind hierbei von 3 bis 18 Monaten anpassbar!

Ein bisschen Erfahrung sollte man schon besitzen, aber ich denke auch Anfänger, die sich an einem etwas Größeren Projekt versuchen wollen, dürften hiermit keine allzu großen Schwierigkeiten haben.

Dienstag, 7. Februar 2017

Monatsrückblick Januar + Ausblick Februar


Wow... an mir flog der Januar irgendwie nur so vorbei...
Und das Lesen kam leider viel zu kurz, was vor allem an meinen Aufgaben für die Uni lag.
Aber das hat mich natürlich nicht daran gehindert, mir neue Bücher zu besorgen :D
So ist es eher ein aufbauender als ein abbauender Monat geworden...

Aber egal!
Ich habe es geschafft, trotz Uni, Arbeit und sonstigen Verpflichtungen, 776 Seiten zu lesen. Im Februar werden es hoffentlich wieder mehr...!

Gelesen:

  1. Silber Bonuskapitel Hochzeit - Kerstin Gier
  2. Obsidian Bonuskapitel Erste Begegnung - Jennifer L. Armentrout
  3. Leon & Claire - Ulrike Schweikert
  4. Witch Hunter 2 (die letzten 170 Seiten nochmal mit einer Freundin) - Virginia Boecker
  5. Schattendiebin - Catherine Egan

Wie oben schon erwähnt, dazugekommen sind ein paar mehr. Ein paar nachträgliche Weihnachtsgeschenke fanden noch den Weg zu mir und auch das ein oder andere Rezensionsexemplar... und naja bei Büchern werde ich eben immer schwach... ;) 

Neuzugänge:
  1. Exkarnation - Markus Heitz
  2. Echt ich? - Rhiannon Shove
  3. Vaiana (Hörspiel)
  4. Der Kuss der Lüge - Mary E. Pearson
  5. Aus dunkler Gnade - Melissa Marr
  6. Sweetgirl - Travis Mulhauser
  7. Das Reich der sieben Höfe - Sarah J. Maas
  8. Die Auslese - Joelle Charbonneau
  9. Der letzte Überlebende - Sam Pivnik
  10. Schattendiebin - Catherine Egan
  11. Schön aufbewahrt & selbst genäht - Debbie Shore
  12. Unter Verschluss - Cécile Franconie
  13. Tolle Nähideen für Kinder - Ruth Laing
  14. Wédora - Markus Heitz
  15. Aera - Markus Heitz
  16. Blaue Augen - Joanne Harris
  17. Mein Freund Pax - Sara Pennypacker

Mit einigen der Neuzugänge habe ich mich bereits befasst und werde sie euch hoffentlich noch im Februar vorstellen. 
Vorgenommen habe ich mir auf jeden Fall Folgendes: 
  • Schattendiebin beenden (fehlen noch ca. 80 Seiten)
  • Das Reich der sieben Höfe 
  • Sweetgirl
  • Der Kuss der Lüge
  • Ein bisschen viel Unendlichkeit
  • Die Nähbücher werden nebenbei zum kompletten Abschalten des Kopfes benutzt :D 
Mal schauen, was davon in der Leseliste des März wieder auftaucht... 

Sonntag, 8. Januar 2017

Léon & Claire - Er trat aus den Schatten

Rezension


Autor: Ulrike Schweikert
Preis: 16,99 €
Seitenanzahl: 480 
Verlag: cbt
Leseprobe: >> gibt es hier <<


Ulrike Schweikert fesselt mich auf gewohnte Weise schnell an die Geschichte!


Inhalt: 
Claire ist vor kurzem mit ihren Eltern von Amerika nach Frankreich gezogen.
Der Start ins neue Leben gelingt Claire durch ihre französische Mutter recht gut und auch in der Schule gibt es einige interessante Leute. Allen voran der Klassenschwarm Adrien!
Alles scheint super zu laufen, doch dann gerät eine Party in den Katakomben von Paris außer Kontrolle und ein Unbekannter Retter hilft Claire die Dunkelheit wieder zu verlassen. Seitdem kann Claire nur an ihn denken, und der geheimnisvolle Léon rettet ihr sogar noch ein weiteres Mal das Leben...
Doch wer ist er? Und wieso hört Claire plötzlich so eine merkwürdige Stimme in ihrem Kopf?

Meine Meinung:
Ich liebe Léon!
Er ist rebellisch, gutaussehend, witzig und charmant. Und dem Schatten ergeben... Dem Herrn der Dunkelheit des geheimen Untergrunds von Paris...
Doch Léon hat auch so seine eigenen Pläne...

Claire ist eine sehr interessante Protagonistin. Zunächst ein wenig unsicher, was den ersten Schultag angeht, wird diese Unsicherheit gleich verdrängt als Nathalie, die Klassenqueen, sie provoziert.
Anstatt sich zurückzuziehen, gibt Claire Kontra und das klappt super!

Besonders ist auch an diesem Schweikert-Roman die Verbindung zwischen Fiktion und Realität! Ich liebe die immer wieder eingestreuten historischen Daten und Fakten. Immer wieder verzaubert die Autorin mich mit dieser detailtreue und der Tatsache, dass es einfach als Gesamtkonzept so real wirkt.

Der Schreibstil und Perspektivenwechsel hat mir sehr gut gefallen. Die Spannung baute sich schnell auf, nahm zwischen durch zwar ab, aber nie solange, dass es wirklich langweilig wurde. Eher als kleine Verschnaufspause bevor der nächste aufreibende Moment folgte.

Die Düsternis rund um die unheimlichen Katakomben unter Paris machen diese Geschichte zu einem großartigen Werk aus Fiktion und Realität.

Also auf in die Schatten!

Samstag, 31. Dezember 2016

These Broken Stars 2 - Jubilee und Flynn

Rezension 


Autor: Amie Kaufman, Meagan Spooner
Preis: 19,99 €
Seitenanzahl: 496
Übersetzer: Stefanie Frida Lemke
Verlag: Carlsen
Leseprobe: >> gibt es hier <<




Inhalt: 

Sie hätten sich niemals begegnen sollen…

Jubilee ist Kommandantin der Armee, die die Rebellion auf dem Planeten Avon niederschlagen soll, Flynn Anführer der Rebellen…
Als er sich ins Lager des Militärs einschleicht, stellt Lee ihn. Sein einziger Ausweg scheint es, sie gefangen zu nehmen.
Doch die anderen Rebellen fordern Lees Tod und Flynn trifft eine Entscheidung, die ihrer aller Leben verändern soll…

Meine Meinung: 
Nachdem mir der erste Band so gut gefallen hatte, musste ich natürlich auch den zweiten lesen.
Zunächst war ich ein wenig enttäuscht, da hier ja scheinbar völlig neue Protagonisten auf den Plan treten und Band 1 scheinbar nichts mit diesem Folgeband zu tun hat.
Doch ganz so verhält es sich nicht.
Ich verspreche allen Lesern von Band 1, dass ihnen Band 2 auch gefallen wird (oh hoffentlich, kann ich das Versprechen wirklich halten…).
Lilac und Tarver haben ihren Auftritt und auch über Lilacs Vater erfahren wir noch ein wenig. Generell klärt der zweite Band tatsächlich einige Fragen, die ich nach dem Lesen des ersten Bandes noch hatte.

Darüber hinaus punktet der zweite Band mit weitaus mehr Spannung, als der erste!
Es gibt mehr Action und die Protagonisten scheinen sogar noch komplexer!

Jubilee und Flynn haben beide ihre Vorzüge ;) Ich möchte euch aber dieses Mal nicht zu viel von den beiden erzählen, weil es beim Lesen wirklich ein Genuss ist, die beiden immer näher kennen zu lernen.

Überhaupt muss ich sagen, dass mir der zweite Band sogar noch besser gefallen hat, einfach weil er doch nervenaufreibender ist! :D

Außerdem, auch wenn das natürlich so gar nicht wichtig ist, sind die Cover einfach wunderschön und machen sich wunderbar im Buchregal! Also schnell kaufen und lesen! :D

Freitag, 30. Dezember 2016

Die Spuren meiner Mutter

Rezension


Autor: Jodi Picoult
Preis: 19,99 €
Seitenanzahl: 512
Übersetzer:  Elfriede Peschel
Verlag: C. Bertelsmann
Leseprobe: >> gibt es hier <<


Herrlich… einfach nur herrlich…
Ihr habt noch nie ein Buch von Jodi Picoult gelesen? Holt es nach!

Ihre Bücher strotzen nur so von Komplexität und einem großartigen Schreibstil mit aktuellen Verweisen auf die Geschehnisse in der Realität. So werden ihre Geschichten schnell ins wahre Leben gezogen und wir erfahren als Leser tausend Seiten Geschichte und
nicht nur eine Seite der Medaille.


Inhalt: 
Als Jenna drei Jahre alt war, verschwand ihre Mutter Alice nach einem tragischen Unfall im Elefantenreservat von New Hampshire spurlos. Nun 10 Jahre später sucht die 13-Jährige immer noch verzweifelt nach einem Lebenszeichen ihrer Mutter.
Mit Hilfe der Wahrsagerin Serenity Jones und dem Ex-Detective Vergil Stanhope will das Mädchen endlich hinter das Geheimnis ihrer Mutter kommen, denn sie weiß eins. Alice hätte sie niemals ohne Grund verlassen!

Meine Meinung: 
Auf dem Buchumschlag steht: „Die heimlichen Helden des Romans sind die Elefanten.“
Das möchte ich als allererstes unterschreiben. Ich war fasziniert davon, wie Jodi Picoult es schafft, Jenna immer wieder Vergleiche zwischen Mensch und Elefant in die Geschichte einzubauen. Es geht öfter um Elefanten, als um die eigentliche Geschichte und dennoch schafft es die Autorin hier ein komplexes Gesamtwerk zu erschaffen, das uns als Leser vollends in die Geschichte hineinzieht und am Ende werden wir völlig erschöpft, aber begeistert aus ihren Klauen entlassen.

Jenna ist ein außergewöhnliches Mädchen. Ihre Sicht auf die Welt und ihr blindes Vertrauen ihrer Mutter gegenüber waren teilweise sehr beeindruckend. Ich war emotional sofort an ihrer Seite und habe schnell selbst gehofft, Alice und einen plausiblen Grund für ihr Verschwinden zu finden.

Immer wieder lernen wir auch Alice näher kennen, da uns Aufzeichnungen aus ihren Tagebüchern und Arbeiten nähergebracht und vorgelegt werden.

Bei Jodi Picoult geht es niemals nur um ein Thema! Und so betrachten wir auch hier nicht nur die Suche einer Tochter nach ihrer verschollenen Mutter, sondern wir schauen auf die Aufklärung eines Falls… Wir schauen zu, wie sich Menschen wiederfinden, die selbst verloren schienen… Erfahren einiges über Detektivarbeit… und finden uns in den Gedanken der Spiritualität wieder. Und natürlich lernen wir einiges über Elefanten und wie ähnlich Tiere uns doch manchmal sind…


Sprecher: Barbara Auer, Leonie Landa, Ulrike Johannson und Erik Schäffler
Preis: 19,99 €
Dauer: 10 h 21 min
Verlag: der Hörverlag
Hörprobe: >> gibt es hier <<

Auch das Hörbuch dieses großartigen Titels kann ich euch sehr empfehlen, denn durch die verschiedenen, sehr angenehmen Stimmen können wir als Hörer genauso gut in die Geschichte eintauchen und erfahren diese Geschichte noch auf einer ganz anderen Ebene.
Die Stimmen wecken eine Emotionalität, die dem Buch in dieser Art und Weise verweigert wird.

Barbara Auer, Leonie Landa, Ulrike Johannson und Erik Schäffler hauchen dem ganzen Leben ein und fesseln einen dabei genauso an die Geschichte, wie der eigentliche Schreibstil von Jodi Picoult dies schon tut.

Einziges Manko des Hörbuches. Es ist mal wieder eine MP3-CD, was ich einfach der Übersicht wegen sehr ungünstig finde. Denn bei über zehn Stunden Laufzeit ist es doch recht ungewöhnlich diese komplett durchhören zu können. Da gefällt mir die Teilung in mehrere CDs einfach besser, aber das mag Geschmackssache sein.

Das bei der Komplexität gekürzt werden musste, wird jedem klar sein, ist dennoch schade. Aber das Vergnügen wird dadurch nicht verringert.

Tanz in die Freiheit

Rezension



Autor: Susanne Betz
Preis: 19,99 €
Seitenanzahl: 352
Verlag: C. Bertelsmann
Leseprobe: >> gibt es hier <<



Paris wird nie still. Vom ersten Tag an habe ich die Energie seiner Einwohner wie einen pochenden Puls in mir gespürt. Vor allem ihr großes Vergnügen am Leben. Das von Tag zu Tag kurzatmiger und gieriger wird, je mehr Blut zwischen den Pflastersteinen in den Boden sickert. 
- Seite 5




Dieses Buch wurde mir ans Herz gelegt mit den Worten: „Auch wenn es um Mathematik geht, wird es dir gefallen!“
Ich war ein wenig skeptisch…
Doch dann las ich mir einfach mal den Klappentext durch und schon landete das Buch einige Tage später in meinem Regal und wartete geduldig, darauf, dass ich es lesen würde.

Leider muss ich nun sagen, dass es mir nicht so sehr gefallen hat, wie ich gehofft hatte… Dies lag aber keines Falls an der Geschichte, aber kommen wir erst einmal zum Inhalt:

Die Geschwister Eleonore und Felix langweilen sich 1791 im provinziellen Weimar in der intriganten Welt zwischen Hofstaat und Goethe.
Als Besucher aus Frankreich in Weimar eintreffen, wird der Freiheitsdrang der Geschwister entfacht. Der Tod ihrer Mutter gibt beiden die Möglichkeit Weimar hinter sich zu lassen und zu einem dramatischen Abenteuer aufzubrechen.
Das Erbe ihrer Mutter muss bewahrt werden, und so machen sich Eleonore und Felix auf einen Koffer voller mathematischer Berechnungen zu einem geheimnisvollen Monsieur Schwartz nach Paris zu bringen. Doch dort bebt immer noch die Revolution…

Meine Meinung: 
Ich persönlich finde es ja schon immer merkwürdig, wenn hinten auf einem Buch Zitate von vermeintlichen Lesern stehen und man beim genaueren Hinschauen bemerkt, dass es sich um ein ganz anderes Buch der Autorin handelt, über das hier gesprochen wird.

Ich selbst habe das Buch nach ca. 100 Seiten beiseitegelegt, da es mich einfach nicht fesseln konnte und dazu noch immer wieder verwirrt hat.
Was größtenteils an der Aufmachung des Buches liegt.
Der ständige, aber nicht sofort ersichtliche Perspektiven Wechsel macht es einem als Leser nicht einfach, vollends in die Geschichte einzutauchen.
Den Prolog erzählt uns Eleonore, das erste Kapitel ihr Bruder Felix, das zweite wieder seine Schwester. Doch man merkt erst relativ spät, wer gerade dabei ist zu erzählen.
Spannung kam für mich so gar nicht auf, was vielleicht später noch der Fall gewesen wäre, aber da auch der Schreibstil für mich größtenteils nichts mit Poesie, wie angekündigt, zu tun hatte, und für mich einfach nur anstrengend zu lesen war, habe ich beschlossen das Buch lieber zur Seite zu legen.

Die Geschichte an sich hätte durchaus Potential seht interessant zu werden und auf die Personen, die ich bis dahin kennen lernte, versprachen eigentlich einiges an Unterhaltung. Nur fesseln konnte mich das Buch leider einfach nicht.

Vielleicht treffen sich unsere Wege ja noch einmal und ich kann euch ein ganz anderes Bild des Buches zeichnen. Aber wahrscheinlich ist das leider nicht.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Die Astrologin

Rezension 


Autor: Ulrike Schweikert
Preis: 19,99 €
Seitenanzahl: 
Verlag: blanvalet
Leseprobe: >> gibt es hier <<


In den Wirren des Krieges folgt sie dem Ruf ihres Herzens ...



Inhalt: 
Württemberg 1620. Der Dreißigjährige Krieg zieht über Europa auf und birgt einen tragischen Schicksalsschlag für die Hebamme Sibylla: Plündernde Landsknechte aus Flandern erschlagen ihren Mann und entführen ihre kleine Tochter Helena. Sibylla, die seit ihrer Kindheit die Gabe des zweiten Gesichts besitzt, begibt sich auf den Spuren der Söldner nach Süden. Sie spürt, dass ihre Tochter noch lebt. Als sie auf das Lager des Feldherrn Wallenstein trifft, gibt sie sich als Astrologin aus und willigt ein, ihm weiszusagen, wenn er ihr bei der Suche nach Helena hilft. Doch kann sie Wallenstein trauen?

Meine Meinung: 

Normalerweise übernehme ich keine Klappentexte, aber hier war ich von der Komplexität so erschlagen, dass ich euch einfach zu sehr gespoilert hätte...

Wer meinen Blog schon etwas länger verfolgt, wird wissen, wie sehr ich die Bücher von Ulrike Schweikert liebe.
Und auch hier ist es wieder eine einzige große Liebe, die ich beim Lesen entwickelt habe!

Wie von Ulrike gewohnt, ist das Buch großartig recherchiert, was gerade bei historischen Romanen mehr als wichtig ist. So können wir uns wirklich so fühlen, als stünden wir gerade mitten in den Wirren des Dreißigjährigen Kriegs...
Kein schöner Gedanke...
Und die Geschichte ist auch wirklich keine in der man auf "Friede-Freude-Eierkuchen"-Erlebnisse stößt.

Wer Ulrike Schweikert schon kennt und einige Bücher von ihr bereits gelesen hat, kennt unsere Protagonistin eventuell schon aus "Die Hexe und die Heilige".
Ich habe mich sehr gefreut Sibylla wiederzusehen, wenn die Umstände auch nicht so glücklich sind...

Wer die Liebe einer Mutter kennt, wird wissen, dass Sibylla nun alles versucht um ihre geliebte Tochter zu finden.

Es ist immer wieder beeindruckend, wie Ulrike es schafft ihre Personen bildlich vor dem Leser erscheinen zu lassen. Es gibt kein Buch von ihr, dass ich nicht in den Himmel loben könnte... Die meisten Autoren haben dennoch oft ein Buch, bei dem ich denke, dass war nicht so gut, wie die anderen.
Aber noch kein Buch wo "Schweikert" drauf steht, hat mich enttäuscht! Ich hoffe, das bleibt auch so! :)

Ich kann euch "Die Astrologin" wirklich sehr empfehlen, auch wenn ihr "Die Hexe und die Heilige" nicht kennt.

Ulrike Schweikert wird euch mit Spannung bis zur letzten Seite und mehreren Handlungssträngen in Atem halten!