Sonntag, 30. November 2014

Die Chronik der Unsterblichen: Die Wiederkehr

Rezension


Autor: Wolfgang Hohlbein
Preis: 8,95 €
Seitenanzahl: 382
Verlag: Ullstein
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Inhalt:
Der fünfte Band aus Hohlbeins Reihe „Die Chronik der Unsterblichen“ beginnt im Wien des 16.Jahrhunderts.
Andrej und Abu Dun suchen in der von den Türken belagerten Stadt nach dem Medicus Franz von Breiteneck. Die beiden Unsterblichen wollen endlich das Geheimnis ihrer Herkunft lüften. Breiteneck soll sich mit finsteren Mächten eingelassen haben und das Geheimnis um den Ursprung der Vampyre erforscht haben.
Auf der Suche nach ihm müssen sich die Beiden mit den Belagerern Wiens herumschlagen.
Schnell spricht sich in der Stadt herum, dass Andrej und vorallem Abu Dun keine Wunden von den schweren Kämpfen davongetragen haben.
Während die Stadt immer mehr ihre Wut auf Abu Dun, der in ihren Augen einer der Türken ist, überträgt, will der Oberbefehlshaber der Stadt, Graf Niklas von Salm, die Hilfe Andrejs.
Von Salm weiß, wer oder besser was Abu Dun und Andrej sind. Er versucht Andrej zu erpressen, indem er Abu Dun gefangen nehmen lässt. Andrej geht auf sein Angebot ein und soll nun den Befehlshaber der Türken töten.
Der Weg ins feindliche Heer und damit zum Befehlshaber Sultan Soliman führt durch die Katakomben Wiens. Von den Ausgestoßenen der obrigen Stadt ausgenommen, trifft Andrej hier auf eine Armee Untoter und einen alten Freund: Frederic, sein Ziehsohn!
Während ein erbitterter Kampf um die Stadt entbrennt, kämpft Andrej seinen eigenen...
Was soll er mit Frederic, der für den Tod so vieler unschuldiger Menschen verantwortlich ist, anstellen?

Meine Meinung:
Hohlbein versteht es mal wieder meisterlich, den Leser mit einer relativ einfachen Sprache in Andrejs Welt zu entführen. Wer dieses Buch lesen möchte, sollte aber auf jeden Fall die vorherigen Bücher gelesen haben, da Hohlbein in seiner Erzählung oft auf vorherige Abenteuer zurückgreift.

Das Einzige was zu bemängeln ist, ist dass Andrej, der als Unsterblicher und als bester Schwertkämpfer der Welt bekannt ist, sich dieser Macht nicht bewusst ist und immer wieder verliert. Außerdem weint er oft rum, wie schwach und verletzlich er ist. Ab einem bestimmten Zeitpunkt der Erzählung funktionieren seine Selbstheilungskräfte nicht mehr so schnell und er braucht Tage um große Brustwunden zu schließen. Das ist für den Leser nicht gleich verständlich (zumindest für mich nicht). Nach und nach klärt es sich dann langsam auf. Die gesamte Geschichte ist zwar spannend geschrieben, aber hat man nach einigen Seiten auch das Gefühl, dass sich die Ereignisse immer öfter wiederhohlen.

Die Geschichte um Andrej und Abu Dun ist, wie jedes Buch von Hohlbein, sehr detailliert beschrieben. Auch überrascht er immer wieder mit Personen, die der Leser in dieser Situation, wo Hohlbein sie auftreten lässt, nicht erwarten würde. Im Großen und Ganzen ist es allerdings nur ein Buch für diejenigen, die bereits die ersten Bände Hohlbeins gelesen haben, da die Geschichte sonst überhaupt nicht zu verstehen ist.
Die große Frage ist nun, ist das gut oder schlecht? 

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