Donnerstag, 18. Dezember 2014

Das Tagebuch des Teufels

Rezension


Autor: Nicholas D. Satan
Preis: 12,95 €
Seitenanzahl: 160
Verlag: Eichborn
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Beim Verlag nicht mehr lieferbar...





Geschrieben wurde „Das Tagebuch des Teufels“ selbstverständlich von Nicholas D. Satan. Doch entdeckt wurde es von Professor M.J. Weeks, dieser fand seinen Fund so unglaublich, dass er es sogleich veröffentlichen wollte. Der Preis hierfür war auch nur seine Seele, die an den Teufel überging.
Einen Pakt bekommt auch der Leser als erstes vorgelegt. Darin erklärt sich der Leser dazu bereit alle irdischen Lüste rückhaltlos zu genießen und so oft wie möglich die sieben Todsünden zu begehen. Hierfür zahlt der Leser nur mit seiner Seele, „die wegen mangelnder Pflege in keinem besonders guten Zustand ist“.
Nachdem der Leser diesen Pakt mit Blut unterschrieben hat, kann er in die Geschichte von Satan eintauchen. Er findet heraus, wie Nicholas aus dem Himmel geworfen wurde, weil Gott Stolz für eine Sünde hält.
Er berichtet von seinen herausragenden Ideen, wie dem Urknall, der Gott allerdings nicht sehr gefiel und daher nicht umgesetzt wurde.
Fasziniert beschreibt Satan seine fiesen Schläge gegen seinen ehemaligen Boss. Wie er in den Schöpfungstagen jede gute Idee von Gott, mit einer guten Idee von sich selbst quittierte (z.B. Gott schuf das Licht, Satan die Dunkelheit).

Er führt den Leser in sein Familienleben ein. Erzählt von seiner bezaubernden Frau Lilith und seinen beiden bezaubernden Kindern, Incubus und Succubus.

Desweiteren wird der Leser in den Rest der Geschichte eingeführt: Seinen Bund mit Judas, der erste Weltkrieg, der zweite Weltkrieg (Hitler passte ihm allerdings so gar nicht, da er alles ohne die Hilfe des Teufels tat).

Das Buch macht auch rein optisch schon eine Menge her. Der schwarze Einband verziert mit roter Schrift ist so gestaltet, dass er trotz der goldenen Seiten, sehr abgenutzt, aber edel wirkt, so wie es sich für den narzisstischen Teufel gehört.
Auf den Seiten sind viele kleine einzelne Zettel aufgedruckt und viel ist mit Blut befleckt. Es wirkt sehr authentisch. Man könnte beinahe meinen, dass das Buch wirklich aus der Feder des Teufels stammt, dies wird von der das Buch durchziehenden Handschrift unterstützt.

Im Allgemeinen ist das Buch für eine breite Leserschaft geeignet, beginnend bei der Jugend bis ins hohe Alter.


Einfach eine wundervolle Lektüre für zwischendurch.

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