Samstag, 13. Dezember 2014

Die Bestimmung

Rezension


Autor: Veronica Roth
Preis: 9,99 €
Seitenanzahl: 480
Verlag: cbt
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Inhalt:
Veronica Roths Jugend-Dystopie „Die Bestimmung“ beschreibt das Leben der jungen Beatrice. Die Welt hat sich in verschiedene Fraktionen aufgeteilt.
Altruan – Die Selbstlosen
Ken – Die Wissenden
Amite – Die Friedfertigen
Candor – Die Freimütigen
Ferox – Die Furchtlosen
Mit dem 16.Lebensjahr muss jeder seinen Weg gehen und sich somit für eine der Fraktionen entscheiden. Um die Entscheidung leichter zu machen, muss sich jeder einem Test unterziehen, der einem sagt, für welche Fraktion man am besten geeignet ist. Doch bei Beatrice funktioniert der Test nicht: Sie ist eine Unbestimmte! Und damit eine Gefahr für das System. Niemand darf es erfahren.
Sie entscheidet sich dennoch zu den Ferox zu gehen und wird so zur Verräterin an ihrer alten Fraktion, den Altruan. Dort lernt sie vor allem, wie gefährlich die Gesellschaft ist und das man eigentlich niemandem trauen kann. Aber sie trifft dort auch auf Four und schon bald erkennt sie, dass sie sich zu ihm hingezogen fühlt. Doch als wären ihre Gefühle alle nicht schon schwer genug zu ertragen, muss sie bald nicht nur um ihr eigenes Leben fürchten, sondern auch um das ihrer Familie…

Meine Meinung:
Am Anfang muss ich sagen, hat mich das Buch nicht wirklich überzeugt, da ich Beatrice zu schwach fand, um interessant zu sein. Nachher allerdings als sie sich zu den Ferox bekennt, wird es ruckartig spannend und ich konnte das Buch bis zum Ende nicht mehr aus der Hand legen. Das sie ihren Namen von Beatrice zu Tris ändert, finde ich sehr eindrucksvoll, da sie sich damit ja noch mehr von ihrem alten Leben lossagt.
Eigentlich muss ich sagen, ist mir nur eine einzige Schwachstelle aufgefallen. Das Ende fand ich ein wenig zu schnell gestaltet. Vorher war jede Kleinigkeit so super ausgearbeitet und dann die Geschehnisse am Ende so rapide ablaufen zu lassen, störte mich schon ziemlich. Hätte mir gewünscht, dass die genauso ausgearbeitet gewesen wären.
Sonst hat das Buch für mich keine großartigen Schwachstellen gehabt, jedenfalls keine an die ich mich jetzt so noch erinnere. Na gut, dass Tris teilweise ein wenig schwer von Begriff ist, was Four betrifft, ist ein wenig nervig, aber vermutlich in ihrer Lebenssituation zu verstehen.
Durch die viele Gewalt würde ich das Buch nicht zu jungen Lesern empfehlen, sondern vermutlich eher so ab 12, vielleicht sogar erst ab 14. Nach oben finde ich gibt es mal wieder keine Grenzen.
Ich freue mich schon sehr darauf den zweiten Teil zu lesen. Den Film habe ich mir bereits angesehen und muss sagen, dass das Buch an sich ganz gut umgesetzt wurde, auch wenn ich finde, dass sich Four und Tris zu schnell näher kommen, weil viele Szenen ausgelassen wurden.


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