Donnerstag, 15. Januar 2015

Wen der Rabe ruft

Rezension


Autor: Maggie Stiefvater
Preis: 18,95 €
Seitenanzahl: 464
Verlag: Script5
Leseprobe: >> gibt es hier <<






Inhalt:
Blue Sargent ist die Tochter einer Wahrsagerin. Die Welt ihrer Mutter besteht aus Magie, doch Blue selbst kann damit nur wenig anfangen. Sie besitzt keine hellseherischen Fähigkeiten, was aber nicht bedeutet, dass sie nicht besonders ist. Blue verstärkt alle Magie in ihrer Umgebung. Sie macht sie lauter.
Als wenn diese Ausgrenzung nicht genug wäre, darf Blue sich auch nicht mit Jungs anfreunden, denn schon als kleines Kind wurde ihr vorausgesagt, dass sie ihre wahre Liebe mit einem Kuss töten wird.
Bei Blues diesjährigem Besuch der Kirchruine, verstärkt sie für ihre Tante die Energien, damit diese die Geister der Menschen sehen kann, die in den nächsten 12 Monaten sterben werden. Ein Junge reagiert allerdings nicht auf Blues Tante, sondern nur auf sie selbst.
Es gibt zwei Gründe, warum Blue Gansey sehen kann: Entweder ist er ihre wahre Liebe oder sie wird ihn töten.
Gansey geht ihr nicht mehr aus dem Kopf und schon bald trifft sie auch im wirklichen Leben auf ihn. Trotz dem Verbot ihrer Mutter freundet sie sich mit ihm und seinen Freunden Adam, Noah und Ronan an.
Zusammen versuchen sie den legendären schlafenden Krieger Glendower zu finden, um ihn wieder zu erwecken. Doch dieser Weg ist schwieriger als gedacht.
Immer wieder geschehen merkwürdige Dinge: Die Zeit scheint still zu stehen, Bäume können plötzlich Latein sprechen und manchmal merkt man, dass man die Menschen um einen herum gar nicht so gut kannte, wie man selbst dachte…

Meine Meinung:
Der Auftakt zu Maggie Stiefvaters neuer Reihe ist ein sehr gut geschriebenes Buch, auch wenn der Anfang ein wenig langatmig und nicht sehr spannend erscheint.  Doch nachdem die Geschichte erst einmal angelaufen ist, möchte man nicht mehr, dass das Buch jemals aufhört. Das liegt an dem tollen Schreibstil der Autorin und der interessant gestalteten Charaktere. Besonders Ronan hat es mir sehr angetan. Diese positiven Aspekte führten bei mir dazu, das Buch ein wenig in die Länge zu ziehen, auch wenn es mich drängte weiter zu lesen.
Der Perspektivenwechsel zwischen Blue und Gansey macht es dem Leser einfacher sich in beide hinein zu fühlen und bietet ihm einen breitgefächerten Eindruck von der Geschichte.
Allerdings gefiel mir die Geschichte nun nach dem Beenden nicht so gut, dass ich die Reihe weiter lesen möchte. Irgendwie erschien mir die Geschichte leider nicht ganz rund, trotz der grandiosen Spannungskurve. Ich habe das Buch daher auch schnell weitergegeben und einem anderen begeisterten Leser eine Freude damit gemacht.

Gut zu wisssen:
Da das Buch nicht gänzlich gewaltfrei ist und teilweise recht gruselig wirken kann, würde ich es vom Lesealter nicht unter 12 ansetzten. Ab 16 Jahren, wie vom Verlag festgehalten, finde ich doch etwas hoch.

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