Sonntag, 22. Februar 2015

Dornenherz

Rezension


Autor: Jutta Wilke
Preis: 14,95 €
Seitenanzahl: 224
Verlag: Coppenrath Verlag
Leseprobe: >> gibt es hier <<


>> Jedem Ende wohnt ein Anfang inne <<




Inhalt:
Heute: Anna hat das Gefühl nach Ruths Unfall vor einem Jahr zusammen mit ihrer Schwester beerdigt worden zu sein. Sie gibt sich den Schuld am Tod der Schwester. Denn hätte sie den Bus nicht verpasst, hätte Ruth sie nicht abholen müssen... Mit Leon, dem ehemaligen Freund ihrer Schwester ist Anna zwar zusammen, doch liebt sie ihn wirklich?
Als sie wieder beginnt zu zeichnen, ändert sich plötzlich alles. Denn bei ihrem Streifzug über den Friedhof findet sie ihren Rosenengel und trifft auf Phil.
Phil, der in ihr nicht nur die Schwester des toten Mädchens sieht...
1883: Joanna, Tochter aus gutem Hause, freut sich auf das Wiedersehen mit ihrem Kindheitsfreund Leonard. Als Sohn eines guten Freundes ihres Vaters ist Leonard der perfekte Stoff zum Heiraten. Doch dann lernt Joanna den Maler und Bildhauer Philipp kennen...

Meine Meinung:
In diesem Buch lernt der Leser nicht nur Annas Geschichte kennen, die sich um Leon und Phil dreht, sondern auch Joannas, die mit ihren Gefühlen für Leonard und Philipp kämpft.
In perfekter Abwechslung erzählen beide Mädchen ihre Geschichten. Doch die eine endet mit dem Tod, während die andere gerade dadurch weiter leben kann. Die Umstände in denen die Mädchen gefangen sind, unterscheiden sich sehr stark und hängen doch miteinander zusammen und erschaffen so eine einzige Geschichte.
Durch die Kürze der Erzählung werden alle Personen außer die Liebenden eher oberflächlich gehalten. Dies ist aber keineswegs schlimm, denn letztendlich sind die anderen nur Statisten.
Ich hatte ehrlich gesagt weniger von dem Buch erwartet. Ich dachte hier wird die typische Dreiecksgeschichte auf den Plan gerufen. Doch Jutta Wilke bietet dem Leser viel mehr. Sie zeichnet hier eine Geschichte von Trauer, Liebe, Verlust und Schmerz, eine Geschichte von großen Gefühlen, die wir Menschen nicht immer annehmen wollen.
Eine wirklich schöne Lektüre für zwischendurch, die leider viel zu schnell durchgelesen ist...
Also ich habe ungefähr 2 Stunden gebraucht, da ich das Buch nicht wieder aus der Hand legen konnte.
Und um einen Ausflug nach Hamburg komme ich nun wohl nicht drumrum. Warum? Lest selbst! ;)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen