Donnerstag, 31. August 2017

VOGUE - Postkarten zum Ausmalen

Rezension


Autor: Iain R. Webb
Preis: 8,95€
Seitenanzahl: 48
Verlag: Prestel
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Für mich war dieses kleine Malbüchlein wie gemacht!
Denn nicht nur, dass ich liebend gerne Kleidung koloriere, ich schreibe auch sehr gerne Postkarten.

Außerdem gestehe ich nun, dass ich Schule, Uni und all solche Vorträge schrecklich langweilig finde, wenn ich einfach nur da sitze und nichts tun darf…
Naja und ehrlich gesagt, kann ich auch viel besser zuhören, wenn ich nebenbei male oder zeichne.
Tatsächlich ist es so, dass ich viel mehr von den Vorträgen wiedergeben kann, als wenn ich nicht malen würde.

Aber Problem ist: Lehrer und Dozenten finden das natürlich nicht wirklich gut. Haben sie doch schnell das Gefühl, man würde ihnen nicht zuhören.
Daher war für mich auch die Größe des Büchleins sehr praktisch. Denn die Postkarten kann man schnell mal unter den Collegeblock schieben oder so drapieren, dass das Federmäppchen sie verdeckt.

Die Bilder sind wirklich wunderschön. Inspiriert wurden diese von den Originalfotos aus der britischen VOGUE der 50er-Jahre. Ich selbst mag den Kleidungsstil aus der Zeit sehr gerne, auch wenn ich ihn selbst nicht tragen würde.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, die ersten Bilder auszumalen.
Da die fertigen Kunstwerke tatsächlich verschickt werden sollen, sind die Seiten sehr dick, was auch das Ausmalen mit Filzstiften oder Tusche oder ähnlichem möglich macht ohne das man es auf der anderen Seite der Karte sieht.
Die Bilder variieren von großflächig bis hin zu ganz feinen Linien.

Hier finde ich das Preisleistungsverhältnis wirklich gut gelungen und empfehle es euch wirklich gerne!

Mittwoch, 30. August 2017

Blitz - Der schwarze Hengst

Rezension 


Autor: Walter Farley
Preis: 9,99 €
Seitenanzahl: 224
Übersetzer: Ursula von Wiese
Verlag: Coppenrath
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,,Weißt du, Alec, mit Pferden ergeht es einem ähnlich wie mit der See: Wenn man sich an sie gewöhnt und sie lieben gelernt hat, kommt man nicht mehr davon los. [...]"
- Seite 148




Inhalt: 
Auf einer Schiffsreise von Indien nach New York sieht der junge Amerikaner Alec, wie in einem arabischen Hafen ein bildschöner Rapphengst an Bord gebracht wird. Zwischen dem Jungen und dem ungezähmten Pferd entsteht eine tiefe Zuneigung. Nach einem Schiffbruch in schwerem Sturm wird Alec von dem Hengst gerettet und auf eine Insel gebracht. Alec gelingt es, auf Blitz – so nennt er das ungestüme Tier – zu reiten, und gemeinsam werden sie schließlich von der Insel gerettet. Band 1 des Pferde-Klassikers ist erst der Beginn einer wunderbaren Freundschaft und einer großen Erfolgsgeschichte im Pferdebuch. Denn Blitz erweist sich zwar als unberechenbares, aber zugleich unglaublich talentiertes Rennpferd.

Meine Meinung: 
Meine Mama hat immer gesagt, "Blitz" ist ein Klassiker. Sie ist mit dieser Geschichte aufgewachsen.
Früher als sie mir die Bücher immer vorlegen wollte, wollte ich sie nicht lesen.
Jetzt weiß ich gar nicht mehr wieso...? :D

Die Geschichte ist wirklich super für Kinder!
Spannend, gut geschrieben und nicht allzu lang, sodass das Buch auch gut für Leseeinsteiger geeignet ist.
Der Schreibstil ist flüssig, aber nicht allzu schwer von der Wortwahl.
Inhaltlich ist es sowohl für Jungs als auch für Mädchen geeignet, was grösstenteils durch die Erzählperspektive des Jungen Alec kommt, wie auch durch die Pferdevernarrtheit des Buches.

"Blitz" erzählt eine Geschichte voller Loyalität, Treue und Freundschaft, sowie von der Liebe zwischen einem Jungen und seinem Pferd. Und hier wird gelernt, dass man auch jedes Tier so nehmen muss, wie es ist. Man kann einen wilden Hengst nicht brechen... Die Wildheit wird bleiben...
Großartiges Buch!

Ich bin gespannt, auf die nächsten Bände.

Sonntag, 27. August 2017

Nachtmahr 3 - Das Vermächtnis der Königin

Rezension 


Autor: Ulrike Schweikert
Preis: 14,99 €
Seitenanzahl: 416 
Verlag: Penhaligon
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>> Rezension zu Band 1 <<

>> Rezension zu Band 2 <<

Lange - eine gefühlte Ewigkeit - musste ich auf den Abschlussband von Ulrike Schweikerts grandioser "Nachtmahr"-Trilogie warten... Nun endlich hielt ich das Finale in den Händen und war wahnsinnig gespannt, wie meine Lieblingsautorin ihre Geschichte nun enden lassen würde.

Um Spoilern vorzubeugen, verzichte ich hier ausnahmsweise einmal auf die kurze Inhaltsbeschreibung.

Der Schreibstil war für mich gewohnt angenehm und trug mich gleich mitten hinein ins Geschehen. Minimale Rückführungen zu den Erlebnissen der vorherigen Bände waren gegeben, aber nicht allzu viele. Für mich hat Ulrike hier das richtige Maß gefunden, aber ich könnte mir vorstellen, dass es Leser geben könnte, die nach dem langen Warten nicht so leicht wieder hineinfinden könnten. Ich selbst finde lange Einleitungen und Erklärungen immer sehr ermüdend, weshalb ich sehr froh war, diese hier nicht vorzufinden.

Die verschiedenen Charaktere zeigten noch mehr Wandlungen und wir bekamen tiefere Einblicke in die verschiedenen Gemüter als in den Bänden zuvor.
Vor allem Winston Campbell als Bösewicht wird für uns Leser endlich noch greifbarer. Und vor allem können wir seine Handlungsweise bald eher nachvollziehen. Er bleibt dennoch ein Mysterium, wenn auch nicht mehr so extrem. Was ihn als Person einfach wahnsinnig interessant macht.

Lorena hatte sich in den Bänden zuvor ja schon beträchtlich verändert und gesteigert, doch im dritten Band übertrifft ihre Veränderung alles, da sie endlich zu begreifen scheint, wer sie ist und was sie verdammt nochmal alles kann, wenn sie will.

Ansonsten treffen wir sowohl auf alte Bekannte, wie die Lady, Morla oder Raika, also auch auf gänzlich neue Persönlichkeiten von denen wir bisher nicht einmal ahnten, dass sie existieren könnten, geschweige denn noch am Leben wären.

Inhaltlich stieg die Geschichte mit einer relativ hohen Spannung ein, dümpelte dann eine Weile etwas ruhiger vor sich hin (ohne dabei jedoch langweilig zu werden! Die Spannung nahm eben nur eine Weile etwas ab.) und sprühte dann in einem finalen Höhepunkt funken, sodass alles in Flammen stand...

Auch wenn die Geschichte niemals langweilig wurde, fand ich das Ende doch leider relativ schnell vorhersehbar. Es hat meinem Lesevergnügen nicht geschadet, aber ich konnte kurz nach der Hälfte - glaube ich - das genaue Ende vorhersagen.

Ansonsten bleibt nur zu sagen, dass die Orte und Geschehnisse von denen berichtet wird oder die wir bereisen, sehr schön geschildert und wundervoll recherchiert wurden. Aber anders bin ich es von Ulrike Schweikert auch nicht gewohnt.


Nun werde ich das "Vermächtnis der Königin" zum "Erwachen" und zur "Schwester" ins Regal stellen und darauf hoffen, bald ein neues Abenteuer aus Ulrikes Feder lesen und dann dazustellen zu können.

Donnerstag, 24. August 2017

Low Carb typgerecht - Die individuelle 30-Tage-Fatburn-Challenge

Rezension


Autor: Marina Lommel
Preis: 17,99 €
Seitenanzahl: 160
Verlag: Südwest
Leseprobe: >> gibt es hier <<













Ich denke, jeder Mensch interessiert sich dafür, was er isst. Für viele muss es nicht unbedingt das Gesündeste der Welt sein. Es reicht, wenn es einem schmeckt. Andere hingegen wollen nur super gesunde Dinge.
Aber was tun wir, wenn wir ein paar Kilos zu viel auf den Hüften haben und abnehmen wollen? Es gibt unzählige Diäten auf dem Markt von denen man insgeheim inzwischen ja sogar offiziell weiß, dass sie nichts bringen. Natürlich sind auch einige dabei, die funktionieren super.
Ein wichtiger Punkt ist, dass man am besten nicht hungern sollte. Denn Hunger ist fürs Abnehmen nicht wirklich förderlich.

Low Carb ist hier ein gutes Stichwort! Man isst und wird satt, dennoch hat man weniger Kalorien als vermutlich sonst bei seinen Mahlzeiten.

Da auch ich finde, ein paar Kilos weniger würden mir nicht schaden, habe ich mir dieses Buch besorgt und da ich mit dem Aufbau und den Rezepten an sich zufrieden bin nach dem Durchschauen, wollte ich es euch nun einmal vorstellen.

Das was mir eigentlich am besten gefallen hat, ist der Test! Hier wird getestet, was für ein Typ man selbst ist, um so den passenden Plan für die 30-Tage-Fatburn-Challenge zu finden. Schließlich ist jeder Mensch anders in seinem Verhalten, seinen Gewohnheiten und natürlich auch seinen Essgewohnheiten, warum sollte man darauf nicht eingehen?

Wichtig ist auch, dass sich wohl nicht jeder wirklich damit beschäftigt hat, was für Nährstoffe sein Essen denn eigentlich enthält und was daran gut ist. Viele Menschen denken beim Wort „Fett“ gleich an etwas negatives, dabei braucht unser Körper Fette. Nur die Menge und was für welche sind hier die Frage.
Da es aber wichtig ist, dass wir wissen, was unser Körper eigentlich braucht, werden zu Beginn des Buches erst einmal die Nährstoffe unserer Nahrung vorgestellt.
Auch wie es zum Hunger und zum Sättigungsgefühl kommt wird kurz erläutert, bevor es zur eigentlichen Challenge kommt.

Hier warten dann natürlich die Anleitung und die 70 verschiedenen Rezepte auf uns. Pulled Pork, Lachsburger, Bergkäse-Gnocchi und viele weitere Gerichte warten darauf entdeckt und nachgekocht zu werden. Hierbei sind auch viele vegetarische und vegane Köstlichkeiten zu finden, genauso tolle Rezepte, die sich für die Mittagspause auf der Arbeit eignen.
Auch Naschen und bestimmte Leckereien sind ab und an erlaubt.

So sollte wirklich jeder seinen Weg zum Traumkörper finden.

Mittwoch, 23. August 2017

Die Weiße Rose

Gegen das Vergessen 


Die Weiße Rose…
Ein Begriff, der aus unserer Geschichte nicht mehr wegzudenken ist…
Wenn man sich mit dem Nationalsozialismus und dem Dritten Reich beschäftigt, wird man früher oder später auch über die Widerstandsgruppen stolpern. Kaum eine ist so berühmt geworden, wie die Weiße Rose…

Diese im Kern aus Studenten bestehende Organisation versuchte in ihren Flugblättern sich auf humanistische, christliche Werte zu berufen und so die Bevölkerung dazu zu bewegen sich gegen Hitlers Regime zu stellen…

Ich möchte im Folgenden nur kurz auf den inneren Kreis der Weißen Rose eingehen, da dieser Artikel sonst zu lang werden würde. Natürlich gab es noch mehr Unterstützer, Helfer und Mitarbeiter ohne die der Wirkungskreis nicht so groß gewesen wäre.


Hans und Sophie Scholl


Die bekanntesten Mitglieder sind wohl die Geschwister Hans und Sophie Scholl. Weiterhin zum
inneren Kreis gehörten Alexander Schmorell, der maßgeblich an der Gründung beteiligt war, sowie Christoph Probst und Willi Graf. Ebenfalls eine entscheidende Rolle spielte hier der Universitätsprofessor Kurt Huber.





Alexander Schmorell und Hans Scholl
Die Erfahrungen von Hans Scholl und Alexander Schmorell an der Front des Zweiten Weltkriegs und die Berichte von Massenmorden in Polen und Russland sorgten dafür, dass die beiden jungen Männer nicht mehr nur Lesen und Diskutieren wollten. So entstanden von Ende Juni bis Mitte
Juli 1942 die ersten vier Flugblätter. 
Im Winter desselben Jahres stießen Sophie Scholl und Willi Graf hinzu. 


Lichthof

In der Nacht vom 15. auf den 16.Februar schaffte es die Gruppe 800 bis 1200 Flugblätter in München zu verteilen!
Am 18.Februar 1943 wollten Hans und Sophie Scholl das sechste Flugblatt in der Universität von
München verteilen.
Gegen 10:45 Uhr betraten die Geschwister durch den Haupteingang das Universitätsgebäude. Sie legten die Flugblätter stoßweise vor den noch geschlossenen Hörsälen und in den Gängen aus.
Als sie bereits am rückwärtigen Ausgang waren, wählten sie nochmal den Rückweg um weitere
Blätter im ersten Stock auszulegen. Sophie wollte auch den zweiten Stock bestücken und warf einen Stapel von der Brüstung hinunter in den Lichthof.
Doch dabei wurden die Geschwister vom Hörsaaldiener Jakob Schmid entdeckt, festgesetzt und später der Gestapo übergeben…




Gerichtssaal im Münchener Justizpalast
Es folgten nun mehrere Verhöre bis es zur Verhandlung und dem Todesurteil durch das Fallbeil für die Geschwister Scholl, sowie Christoph Probst, kam. Hans hatte bei der Verhaftung durch die Gestapo einen Flugblattentwurf von Probst dabei, wodurch dessen Beteiligung nicht mehr abgestritten werden konnte. Das vom „Blutrichter“ Roland Freisler am Volksgerichtshof ausgesprochene Urteil wurde am 22. Februar vollstreckt.



Kurt Huber


Am 19.April 1943 wurden auch Kurt Huber, Willi Graf und Alexander Schmorell vor dem Volksgerichtshof zum Tode verurteilt.


Auch viele der anderen Anhänger und Helfer der Weißen Rose wurden vor Gericht gebracht. Davon
durften aber zum Glück viele ihr Leben behalten.




Christoph Probst
Was mir an dem Werk von Miriam Gebhardt besonders gefallen hat, ist die Tatsache, dass hier nicht nur wie in vielen anderen Werken nur auf die Geschwister Scholl eingegangen wird. In vielen anderen Büchern werden die anderen Mitglieder nur kurz mal erwähnt. Hier bemüht sich die Autorin darum, allen eine wirksame Bühne zu geben.
Vorrangig dreht es sich natürlich um die Frage, wie aus normalen Deutschen Widerstandskämpfer wurden.
Diese Frage wird in drei Teilen erörtert:
Der erste Teil befasst sich mit der Kindheit und Jugend des inneren Kreises.
Im zweiten Teil geht die Autorin auf die konkreten Ziele, Pläne und Aktionen ein.
Der dritte Teil schildert dann sehr ergreifend und eindrucksvoll die Verfolgung, Verhöre, Prozesse und letzten Endes die Hinrichtungen.
Auch die weniger bekannten Mitglieder der Weißen Rose bekommen im Epilog die Aufmerksamkeit der Leser.


Willi Graf





Ich hoffe, dass es immer Menschen geben wird, die sich gegen die Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit stellen werden… 










Das Buch: 

Autor: Miriam Gebhardt
Preis: 19,99 €
Seitenanzahl: 368 
Verlag: DVA
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Samstag, 19. August 2017

Das Reich der sieben Höfe 2 - Flammen und Finsternis

Rezension 



Autor: Sarah J. Maas
Preis: 19,95 €
Seitenanzahl: 720 
Übersetzer: Alexandra Ernst
Verlag: dtv
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Wie auch schon bei Band 1 wollte ich so schnell wie möglich zur letzten Seite vorstoßen und gleichzeitig wollte ich es natürlich überhaupt nicht!

Inhalt: 
Es könnte alles gut sein. Tam und Feyre könnten in Frieden leben, grade auch weil Rhys den Pakt scheinbar nicht wahrnehmen will.
Doch Tam erdrückt Feyre mit seiner Sorge und sperrt sie ein, damit niemand ihr zu nahe kommen kann. Dabei vergisst er doch, dass sie nicht mehr der kleine, zerbrechliche Mensch ist...
Als Rhysand dann doch auftaucht, muss Feyre sich entscheiden, ob sie sich weiterhin in Watte packen lassen möchte, oder bereit ist noch einmal alles für ihre Freiheit zu riskieren!

Meine Meinung: 
Am Ende des ersten Bandes hielt ich Tamlin für das große Los. Zu Beginn des zweiten Bandes fing ich an zu zweifeln...
Rhys hingegen wusste ich vorher nicht einzuschätzen und konnte nicht sagen, ob ich ihn lieben oder hassen sollte... Irgendwie tat man einfach beides!
Und nun in Band 2 erfahren wir immer mehr über den arroganten Mistkerl... bis er überhaupt kein
Mistkerl mehr ist...
Ich liebe Rhys!

Ich war völlig gefesselt, gefangen... habe mitten beim Lesen laut angefangen zu lachen, zu kichern... Das Buch ist wundervoll geschrieben. Ernste Passagen reichen sich mit Humor und Witz die Hand und es wird einfach nie langweilig! Die hohe Seitenzahl bemerkt man überhaupt nicht, da in einem dieser Drang laut schreit: "Lies weiter!"

Und es geht wirklich heiß her im zweiten Band!
Feyre macht charakterlich einige große Veränderungen durch! Aber nicht nur sie!
Tamlin und Rhys sind wirklich wie Tag und Nacht! Und doch war ich am Ende etwas überrascht...

Inhaltlich bewegen wir uns von Liebe über Krieg und Gewalt hin zu Geborgenheit.
Die Streitgespräche der verschiedenen Figuren sind wieder herrlich amüsant und was im ersten Buch fehlte, kommt nun hinzu: prickelnde Anziehungskraft!
Und die Sexszenen hust Ähm... ja... die waren auch ganz... ähm... schön ;)

Ich brauch unbedingt und ganz dringend den nächsten Band!
Jetzt muss ich wohl oder übel weiter in mein Kissen heulen...




Freitag, 18. August 2017

Cherry Teacher 1

Rezension 



Story und Zeichnungen: Kazumi Tachibana
Preis: 7,99 €
Seitenanzahl: 214
Übersetzung: Burkhard Höfler
Lettering: Andrea Renzoni
Verlag: Panini
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Inhalt: 
Naoki Sakura ist frischgebackener Klassenlehrer und hochmotiviert. Seine Schülerinnen sind aber weniger harmlos als er das erwartet hätte und bringen ihn immer wieder in die Zwickmühle!

Meine Meinung: 
Die Story klingt eher so lala, aber mich überzeugten das Cover und die restlichen Zeichnungen es mit diesem Manga zu versuchen.
Und er hat mich wirklich gut unterhalten.
Die Zeichnungen sind wirklich großartig und auch die Farbseiten zu Beginn des Mangas haben mich völlig überzeugt. Die restlichen Seiten sind natürlich mangatreu schwarz-weiß.

Naoki Sakura als Lehrer war zunächst etwas unscheinbar und ich war unsicher, was ich von ihm halten sollte… Aber bereits auf den ersten Seiten hat mich der etwas tollpatschige Charakter überzeugt. Er hat es aber auch nicht leicht mit seinen Schülerinnen.

Yuna will alles andere als sexy sein, schafft es aber immer wieder aus Versehen ihr Höschen sehen zulassen…

Shizuka, lesbisch und absolut Sex-orientiert, ist immer für eine Überraschung und das plötzliche Knistern einer Situation gut.

Minori hingegen interessiert zumeist die Frage, wieso ihre Brüste nicht größer sein können…

Der Witz der Geschichte und der Humor dehnen sich zumeist auf die Szenen aus, in denen der Lehrer als pervers hingestellt wird, obwohl er seinen Schülerinnen nur helfen wollte. Eine gewisse Komik wohnt diesen Situationen schon inne.

Obwohl es die ganze Zeit um nackte Haut und Sexappeal geht, wird diese erst zum Ende des Buches gezeigt. Dann bekommen wir als Leser sowohl vom Lehrer, als auch von den drei Mädels nackte Haut zu sehen. Allerdings auch hier eher ausversehen.
Dem ganzen wohnt kein Fünkchen Romantik inne. Nur das ihr Bescheid wisst! Hier geht es nur um den Witz der Situationen.

Donnerstag, 17. August 2017

Heartware

Rezension 


Autor: Jenny-Mai Nuyen
Preis: 14,99 €
Seitenanzahl: 412
Verlag: Rowohlt
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Will. Willenya Curuvija, was sicher nicht ihr echter Name war, aber der einzige, den er kannte. Seine Geliebte. Sein Selbstbetrug. So oder so, sein Lebensinhalt.
- Seite 16






Inhalt: 
Erst verdunkelt sie dein Herz, dann die ganze Welt?
Adam Eli hat seine Chance genutzt: Er ist erfolgreicher Ghostwriter, tut alles, um seine kriminelle Jugend vergessen zu machen. Eines verbindet ihn noch mit seinem alten Leben: Seine große Liebe Willenja. Die letzte Begegnung liegt lange zurück, bis heute weiß er nicht, ob sie es war, die ihn damals verriet.
Antwort darauf verspricht der Internettycoon Balthus - wenn Adam sich an der Suche nach Willenja beteiligt. Denn die junge Frau hat den Prototyp einer künstlichen Intelligenz gestohlen. Um Geld zu erpressen? Oder vielleicht sogar einen Terroranschlag zu verüben?
Eine atemlose Jagd von den Urwäldern Boliviens über Dubai bis Tokio beginnt …

Meine Meinung: 
Jenny-Mai Nuyens Schreibstil ist wie immer großartig! Poetisch, metaphorisch, einfühlsam... Wundervoll!!!

Sie entwirft eine Menge an Figuren, die alle eines gemeinsam haben, sie sind für sich einzigartig und ergeben doch am Ende ein großes Schaubild für den Leser.

Die Geschichte an sich brauchte ein wenig, bis ich mich eingefunden hatte. Leider hat Jenny-Mai Nuyen es hier dieses Mal nicht geschafft mich inhaltlich völlig zu überzeugen.
Zu Beginn ist alles sehr kryptisch und wir scheinen als Leser wirklich nichts zu wissen. Der kleine Prolog gab uns zwar einen kurzen Einblick dahingehend, was uns erwarten würde, doch der Weg dorthin blieb uns noch verschlossen.
Nach und nach wird dann ein Netz aus Erzählsträngen gesponnen, indem wir uns letzten Endes völlig verfangen und nicht mehr loskommen, bis es uns von selbst irgendwann wieder freigibt.

Ich gebe zu, dass ich das Buch nachher mehr oder weniger nur noch überflogen habe.
Vielleicht habe ich es auch zu einem ungünstigen Zeitpunkt gelesen. Manchmal ist einfach nicht der richtige Moment für ein Buch.
Hier erschien es mir so, nachdem ich alle Figuren kennengelernt hatte, dass sie alle entweder missbraucht, sexuell erniedrigt worden sind oder sonst ein Problem mit ihrer Sexualität haben.  Dazu dann noch der ganze Hightechkram und ich war inhaltlich kurz vorm Abschalten...
Was schade ist, da der Aufbau des Buches wirklich gut ist.
Aber thematisch nicht gerade das, was ich privat ertragen kann.

Dennoch verspricht es an sich interessante Lesestunden. Jedenfalls wenn man mit dem zuletzt genannten keine Probleme hat. Die Figuren sind komplex, die Storyline super ausgearbeitet und ich konnte auch jetzt die Spannung erahnen, die dem Buch eigentlich innewohnt.
Nur für mich leider nicht das richtige.

Vielleicht geht es euch ja anders.
Wäre schön, wenn jemand berichten könnte. ;)

Dienstag, 15. August 2017

Meja Meergrün rettet den kleinen Delfin

Rezension 



Autor: Erik O. Lindström
Preis: 12,99 €
Seitenanzahl: 124 
Verlag: Coppenrath
Verlagswebsite: >> gibt es hier <<



Kennt ihr Meja schon?
Nein? Dann wird es aber höchste Zeit!

Meja ist eine kleine, süße Meerjungfrau, die zurzeit ohne ihre Eltern in der Unterwasserwelt Lyckhav wohnt. Ihre Eltern sind nämlich Forscher und auf Reisen. Dafür haben sie dem kleinen Meermädchen die Kümmerkröte Padson geschickt.
Doch Meja hält nicht sonderlich viel von Padsons Regeln und bringt sich deshalb mal wieder in Gefahr…
Aber Meja wäre ja nicht Meja, wenn sie es nicht mit ein wenig Magie schaffen würde, alles wieder geradezurücken.


Das zweite Abenteuer der kleinen aufgeweckten Nixe überzeugt auch mit der gelungenen Mischung aus Angst und Mut!
Die großartigen Zeichnungen von Wiebke Rauers unterstreichen das Lesevergnügen und zeigen so den kleinen Lesern bildhaft, wie Meja es letzten Endes schafft die Meeresbewohner aus den Netzen der bösen Fangboote zu befreien.

Wirklich eine traumhaft, schöne Geschichte! Und auch das glitzernde Cover wird das Buch zu einem tollen Partner im Kinderzimmer machen.

Übrigens für die Hörbuchfraktion kann ich auch dieses sehr empfehlen.
Ich selbst mag die Stimme von Anna Thalbach sehr gerne und habe das Hörbuch mit Freuden gehört.
Mejas lustige Lieder und Ideen bringen einem zum Mitkichern. Thalbach liest, singt und spielt mit Humor, dass man einfach nicht anders kann, als vollauf gebannt zuzuhören und an der Seite von Meja durch Lyckhav zu schwimmen.

Und mit knapp zwei Stunden Spielzeit fesselt es die Kinder vielleicht auch mal für längere Zeit. Mir wurde auch berichtet, dass es sich gut zum Hören beim Zimmeraufräumen eignet!

Also lasst euch von Meja erneut verzaubern!

Sprecher: Anna Thalbach
Preis: 9,99 €
Spieldauer: 2 Stunden 2 Minuten
Altersempfehlung: ab 6 Jahren
Verlag: cbj audio
Hörprobe: >> gibt es hier <<

Montag, 14. August 2017

Vermählung

Rezension


Autor: Curtis Sittenfeld
Preis: 12,99 €
Seitenanzahl: 576 
Verlag: HarperCollins
Übersetzer: Sabine Schilasky
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Inhalt: 
Mrs. Bennets Leben dreht sich nur um das Eine: Wie kann sie es bloß schaffen, dass ihre Töchter endlich den Richtigen finden? Zumindest für Jane, die Älteste, gibt es Hoffnung: Chip Bingley, der attraktive Arzt, der noch vor Kurzem als Bachelor in der Fernsehshow „Vermählung“ vergeblich nach der großen Liebe suchte, zieht in die Kleinstadt. Und gleich beim ersten Zusammentreffen knistert es zwischen Chip und Jane. Doch was ist mit Liz Bennet? Chips Freund, der ungehobelte Neurochirurg Fitzwilliam Darcy ist definitiv keine Option! Dennoch scheinen die beiden nicht voneinander lassen zu können …

Meine Meinung: 
Die Ausgangslage von Jane Austens Klassiker wurde hier gut ins heutige Jahrhundert transportiert.

Jane und Liz gehen auf die vierzig zu...
Bingley und Darcy sind reich und Ärzte... und damit vermutlich heute noch begehrter als im Klassiker. :D
Mr. Bennet hat seinen großartigen Sarkasmus beibehalten und Mrs.Bennet ist genauso nervig, wie im Original.

"Vermählung" ist wirklich gut geschrieben und lustig! Aber dennoch merkt man bereits auf den ersten Seiten, dass hier keinerlei Chance besteht, dass es mit der romantischen Seite von "Stolz und Vorurteil" mithalten kann. Der romantische Charme, der den Klassiker von Anfang an umgibt, fehlte mir zu sehr...

Ich mag es eigentlich gerne, wenn bestimmte Teile aufgegriffen werden... Es gibt ja beispielsweise viele Adaptionen von "Die Schöne und das Biest", die ich sehr gerne gelesen habe!
Aber es müssen doch genug neue Gedanken des jetzigen Autors dabei sein...
Bei dieser Neuerzählung hier habe ich das Gefühl, es wurde wirklich nur ins moderne Setting transportiert und das wars... dabei geht leider viel vom eigentlichen Charme des Buches verloren. Auch wenn sich die Autorin vermutlich viele Gedanken dazu gemacht hat, wie man die gleiche gesellschaftliche Kluft zwischen den Protagonisten erzeugen kann...

Für mich ist es jedenfalls alles andere als gelungen... Auch wenn viele das Buch sehr loben.

Stolz und Vorurteil

Rezension 



Autor: Jane Austen
Preis: 9,99 €
Seitenanzahl: 496
Verlag: Carlsen
Übersetzer: Karin von Schwab
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Inhalt: 
Mr und Mrs Bennet haben nicht weniger als fünf Töchter, die sie unter die Haube bringen

müssen. Nur, wie soll man auf dem Lande gleich mehrere gut begüterte Männer finden? Dann aber ziehen der reizende Mr Bingley und der standesbewusste Mr Darcy in die Gegend und versetzen die Bennets in größte Aufregung. Doch ein Problem bleibt: Auch andere Familien haben heiratswillige Töchter. Kein Wunder also, dass die Jagd auf die begehrten Junggesellen zunächst einige Missverständnisse und Enttäuschungen bringt.

Meine Meinung: 
Ich bin ein absoluter Liebhaber von Klassikern!
Und da mein nächstes Buch „Vermählung“ von Curtis Sittenfeld sein sollte, das einen Roman nach der Vorlage von „Stolz und Vorurteil“ sein soll, wollte ich das Original noch einmal lesen, um dann die Verknüpfungen genau erkennen und beurteilen zu können.

Jane Austen lässt eine herrlich witzige Passage die nächste jagen und untermalt dies mit der typischen damaligen Sprache. An diese müssen sich einige vielleicht erst gewöhnen. Klassiker-Leser werden dabei nicht so das Problem haben.
Hier gilt für mich wieder der Spruch: „Klassiker und ihre Sprache mag man, oder eben nicht.“

Der Verflechtung der vielen aufeinanderfolgenden Handlungen mit allen ihnen eigenen Gefühlen und Gedanken machen diesen Roman zu etwas besonderem.
Das ganze Buch umgibt eine romantische Aura, die auch in Streitgesprächen nie vollkommen verfliegt.

Zu Lizzy und Darcy möchte ich gar nicht so viel sagen, außer dass sie so hinreißend und liebenswert sie auch sein mag, dennoch die Verkörperung der absoluten Vorurteile ist, obwohl sie dies gerade nicht sein möchte.
Und Darcy ist keineswegs großartig arrogant, wie viele immer denken, sondern einfach nur sehr stolz… Stolz und Vorurteil eben.

Und durch diese unglückselige Fügung dauert es nun einmal lange, bis ein glückliches Ende herbeigeführt werden kann.

Ende...

Vier Buchstaben, die einem das Herz brechen können...
Wir wissen doch, dass das Buch nicht mehr weitergeht... müssen diese vier Buchstaben, dann auch noch den Schmerz ein Wort geben, an den er sich klammern kann?

Nun wende ich mich mal der Rezension zu "Vermählung" zu, da ich dieses in der Zwischenzeit nun auch bereits lesen konnte. Ihr werdet also bald erfahren, ob die Vermischung von "Stolz und Vorurteil" mit dem Bachelor genauso amüsant und unterhaltsam war, wie das Original.



Sonntag, 13. August 2017

Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

Gastrezension von Janine


Autor: Stefanie Hasse
Preis: 16,95 €
Seitenanzahl: 416
Verlag: Loewe
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Kiera bekommt als kleines Mädchen auf einem Jahrmarkt von einem seltsamen Mann eine Münze geschenkt. Sie versteckt und vergisst sie über viele Jahre. Als sie sie mit 16 zufällig wiederfindet, schneidet sie sich daran. Aber es ist keine Wunde zu sehen und trotzdem tut der Schnitt ungewöhnlich weh. Ab diesem Zeitpunkt ist nichts mehr, wie es mal war.

Also ich finde die Idee wirklich klasse. Die Tatsache, dass man mit einer Münze das Schicksal beeinflussen kann, hat mir sehr gut gefallen. Allerdings ist eben nicht wirklich viel passiert. Es dreht sich viel um eine sich anbahnenden Liebe und das ist nicht schlimm, allerdings habe ich eben auch ein bisschen Aktion erwartet.

Natürlich darf man nicht vergessen, dass es einen zweiten Teil geben wird und das Ende vom ersten Teil lässt mich hoffen, dass da etwas mehr passiert.

Auch ist mir aufgefallen, dass einige Sätze und Satzfragmente sich immer wieder wiederholt haben.

Trotzdem hat mir das Buch ganz gut gefallen. Ich mag Kiera, sie ist schlagfertig und lustig und auch nur wenig zickig. Und auch die anderen Charaktere mochte ich. Außerdem gab es zum Ende hin auch ein bisschen Aktion, was mir gut gefallen hat. Und es gab auch eine Überraschung, mit der ich so nicht gerechnet habe.

Und was ich unbedingt auch erwähnen möchte, ist das Cover. Das Buch sieht in echt wirklich extrem schön aus. Das sieht man auf Bildern gar nicht so gut. Und gerade mit dem zweiten Band zusammen, ergibt es ein wirklich schönes Gesamtbild.

Aber ich freue mich trotz der Kritik auf den zweiten Teil.


Mehr Rezensionen von Janine findet ihr >>HIER <<
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Freitag, 11. August 2017

Der Zauberer von OZ

Rezension 



Autor: Eric Shanower
Zeichner: Skottie Young
Farben: Jean-Francois Beaulieu
Preis: 14,99 €
Seitenanzahl: 188
Übersetzer: Bernd Kronsbein
Verlag: Panini Comics
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Inhalt: 
Als ein Wirbelsturm die kleine Dorothy ins magische Land Oz verschlägt, macht sie versehentlich eine böse Hexe platt, befreit eine lebende Vogelscheuche, lernt einen feigen Löwen kennen, ölt einen Holzfäller aus Blech und wird von den Munchkins als große Zauberin gepriesen - aber eigentlich will sie nur eines wissen: Wie kommt sie wieder nach Hause?


Meine Meinung: 
Ich liebe die Geschichte rund um Dorothy, Toto, die dumme Vogelscheuche, den feigen Löwen und den Blechmann ohne Herz.
Der Zauberer von Oz ist einfach eine tolle metaphorische Geschichte rund um die Selbstfindung und Wertvorstellungen.

Als mir diese Comicausgabe über den Weg lief, wusste ich nach einem kurzen Blick hinein, dass ich sie haben möchte. Die Zeichnungen sind sehr schön. Bunt, Vielfältig, gruselig und strahlend, all dies vermitteln uns die Farben und Formen.

Dorothy ist ein liebes kleines Mädchen, das in der Zeichenart recht rund wirkt und sich dadurch nachher stark von den harten Konturen der bösen Hexe des Westens abhebt. Auch die Farbwahl der Zeichner steuert stark unsere Gefühle beim Lesen. Die Düsternis im Reich der Hexe… das verwaschene, düstere grün in der Smaragdstadt… diese dunklen Passagen stehen im Kontrast zu Dorothys Reise durch ein Blumenfeld oder grüne Weiden.

Eine wirklich schöne Comicumsetzung der Geschichte von L.Frank Baum.

Donnerstag, 10. August 2017

Am Abgrund des Himmels

Rezension 


Autor: Sue-Ellen Pashley
Preis: 16,95 €
Seitenanzahl: 376 
Übersetzer: Claudia Max
Verlag: Gulliver
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Inhalt: 
Das Letzte, was Grace nach ihrem Umzug von Sydney nach Bruny Island will, ist, sich neu zu verlieben. Der Faszination des Nachbarsjungen Nick kann sie sich jedoch nicht entziehen. Als er Grace vor dem sicheren Tod bewahrt, offenbart sich sein Geheimnis: Nick ist ein Gestaltwandler – er kann sich in einen Adler verwandeln. Aber er darf keine Beziehung mit einem gewöhnlichen Menschen eingehen. Ist ihre Liebe zum Scheitern verurteilt? Weder Nick noch Grace wollen das akzeptieren ...

Meine Meinung: 
Der Schreibstil zeichnet sich durch flüssige, schnelle Gedankengänge aus, was das Gefühl erweckt durch die Seiten zu fliegen. Was auf mehreren Ebenen super zum Buch passt.

Allerdings brauchte ich zu Beginn eine Zeit, um mich in die Figuren richtig hineinfühlen zu können, da der Perspektivenwechsel immer sehr rasch verläuft. Grace und Nick wechseln sich immer schon nach wenigen Seiten wieder ab, wodurch man das Lesen ein wenig mit Tischtennis spielen vergleichen kann. Später kommt auch noch eine weitere Perspektiven hinzu: Nicks Vater.

Aber diese Schnelligkeit nimmt nicht wirklich etwas von den Gefühlen, die Grace und Nick
transportieren.
Nick ist vom ersten Augenblick von Grace fasziniert und benimmt sich wie ein verliebter Idiot. Was ihm selbst auffällt und auch stört.
Grace hingegen lehnt jegliche neue Bekanntschaften ab, da sie wohl schlechte Erfahrungen mit Jungs gemacht hat. Was genau dahinter steckt erfahren wir zu Beginn allerdings noch nicht. Dennoch fühlt sie sich sofort zu Nick hingezogen. Naja, er sieht ja auch nicht schlecht aus. ;)
Wir wissen am Anfang nur, dass beide ein Geheimnis mit sich herumtragen, dass für einen von ihnen beinahe tödliche Konsequenzen hat...

So steuert die ganze Geschichte immer weiter auf den dramatischen Höhepunkt zu und garniert dies mit mehreren kleinen Spannungsknoten.

Gefühlsmäßig kommt man bei diesem Buch doch ganz gut auf seine Kosten und auch das ganze Setting überzeugt.
Auch wenn ab und an Vorurteile und Klischees sich hier die Hand reichen, hat Sue-Ellen Pashley einen tollen Roman für Jugendliche geschrieben, der nicht nur inhaltlich, sondern auch in der Gestaltung und Aufmachung des Covers überzeugen kann.



AntiMagic Academy 1: Test-Trupp 35

Rezension 


Story: Touki Yanagimi
Zeichnung: Youhei Yasumura
Character Design: Kippu
Seiten: 184
Preis: 7,99 €
Verlag: Panini
Übersetzer: Burkhard Höfler
Blick ins Buch: >> gibt es hier <<









Inhalt: 
Menschen mit magischen Kräften sterben in dieser Welt immer mehr aus. Die vorherrschende Waffengewalt ist von Schwertern zu Magie und schließlich zu Schusswaffen übergegangen. Takeru Kusanagi besucht eine Ausbildungseinrichtung namens ANTIMAGIC ACADEMY für angehende Inquisitoren, die der Bedrohung durch die verbleibenden Magie-Benutzer entgegentreten sollen. Da er mit Schusswaffen überhaupt nicht umgehen kann, benutzt er als Einziger ein Schwert und gilt deswegen als Versager. Er leitet nun den Test-Trupp 35 (inoffiziell “Loser-Trupp” genannt), in dem schlechte, zurückgebliebene Schüler zusammengewürfelt werden. Doch eines Tages wird die mysteriöse und hochbegabte Ouka Ootori dem Loser-Trupp zugeteilt…

Meine Meinung: 
Der Klappentext versprach einiges an Spannung. Diese Erwartungen wurden auch größtenteils erfüllt, dennoch konnte mich das Ganze irgendwie nicht wirklich so sehr fesseln, dass ich auf den nächsten Band hinhibbel.

Die Idee vom aufsteigenden Loser Trupp war ganz nett. Auch wenn ich die Personen dort nicht wirklich als Loser einstufen würde. Und nachdem Ouka hinzukommt, könnte sich die Sache mit den Losern schnell erledigt haben, wenn sie sich nicht alle selbst im Weg stehen würden…

Takeru fand ich eigentlich ganz cool. Und seine Schwerttechnik scheint ja auch ganz gut zu sein. Nur im falschen Jahrhundert scheint er damit ganz klar zu sein. Das Schwert kann nun mal leider wenig gegen Schußwaffen ausrichten. Ich fands aber ziemlich cool und mutig, sich dennoch nicht vom eigenen Kampfstil abbringen zu lassen. Schließlich könnte er sicherlich lernen mit einer Schusswaffe umzugehen…

Die Zeichnungen sind großartig und typisch Manga. Schnelle Gewalt- und Kampfszenen und generell dabei auf weiblicher Seite sehr freizügig.
Ich muss allerdings hier auch einmal anmerken, dass ich es echt schade finde, dass Mangas meist schwarz-weiß sind… Die Cover sind immer so schön bunt…

Die Story entwickelt sich relativ schnell und endet eigentlich auch viel zu schnell, wie es bei Mangas ja leider öfter der Fall ist. Doch trotz viel emotional aufgeladener Spannung konnte mich die Thematik einfach nicht fassen… Schade… aber vielleicht geht es euch ja anders. Potential ist jedenfalls vorhanden und vielleicht lese ich in den nächsten Band doch  einfach mal hinein, sollte er mir über den Weg laufen.

Mittwoch, 2. August 2017

Die Taugenichtse

Rezension 



Autor: Samuel Selvon
Preis: 18,00 €
Seitenanzahl: 176 
Übersetzer: Miriam Mandelkow
Verlag: dtv
Leseprobe: >> gibt es hier <<



Rackert man, passiert es, rackert man nicht, passiert es auch. Wir leben alle zum Sterben, egal, was wir machen, solange wir leben, am Ende sind wir alle tot. 
- Seite 63




Inhalt: 
Moses, Big City, Fünf-nach-zwölf und die anderen setzen große Hoffnungen in ihr neues Leben im »Zentrum der Welt«, so nennen sie das London der Nachkriegszeit. Sie sind aus der Karibik hierhergekommen, jetzt staunen sie über die Dampfwolken vor ihren Mündern. Und wenn der Wochenlohn wieder nicht reicht, jagen sie eben die Tauben auf dem Dach. Kapitulation? Niemals! Stattdessen beginnen die Überlebenskünstler, sich neu zu erfinden – und ihre neue Heimat gleich mit.

Meine Meinung: 
Ich weiß gar nicht genau, was ich über dieses Buch sagen soll.

Wenn ihr aus der Karibik kommt und in London Fuß fassen wollt, dann müsst ihr Moses fragen. Moses weiß vieles, schließlich wohnt er ja schon länger hier.
Er ist ein gutmütiger Mann, und lässt sich so immer wieder breitschlagen zu helfen.


Manchmal fehlten mir doch ein paar Satzzeichen im Buch, zumal es mir doch leider des Öfteren etwas schwer fiel der Handlung zu folgen. Wobei Handlung ist eigentlich das falsche Wort, eher sind es viele aneinandergereihte Gedankengänge, die dem Leser nahe gebracht werden.
Viele verschiedene Geschichten von Personen mit denen Moses zu tun hat.
Denen er hilft auf die eine oder andere Art.

Interessant gewählt ist hier das Sprachniveau. Beizeiten etwas hochgestochen, wechselt es sich dann ab mit ganz gewöhnlichen Worten und zensierten Schimpfwörtern. Von letzterem wird keines ganz ausgeschrieben. Da steht nur der Beginn, gefolgt von drei schwarzen Punkten.

Sprachlich und gedanklich eine Herausforderung, die sich doch lohnt zu entdecken... so eine ehrliche und wahrhaftige Betrachtungsweise der ersten Einwanderer Englands findet sich wohl kein zweites Mal...