Mittwoch, 6. Dezember 2017

Tochter der Flut

Rezension 



Autoren: Jake Halpern & Peter Kujawinski
Preis: 15,00 €
Seitenanzahl: 384
Übersetzer:  Wolfram Ströle
Verlag: Ravensburger 
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Inhalt: 
Wenn auf Marins Insel nach 14 Jahren Tag die endlose Nacht hereinbricht, muss ihr Volk fliehen. Denn die eisige Dunkelheit überlebt niemand. Doch Marin und ihr Freund Line verpassen die rettenden Boote. Und das nur, weil Line den Anhänger gesucht hat, den sie verloren hatte. Angeblich verloren. Und so wird ihr Schweigen zur Zerreißprobe ihrer Liebe. Und zum Beginn eines knallharten Überlebenskampfes …

Meine Meinung: 
Der einfache, manchmal etwas kindliche Schreibstil in Kombination mit den kurzen Kapiteln, erweckt beim Leser das Gefühl nahezu durch die Seiten zu fliegen. Hinzu kommt noch ein immer mal wieder einsetzender Perspektivenwechsel, sodass wir mehr als nur eine Sichtweise kennen lernen.

Das Untergangszenario im Buch ist interessant und detailliert ausgearbeitet worden. Zusätzlich wurde es mit charismatischen, sympathischen und faszinierenden Figuren gefüllt, deren Welt umhüllt ist von Magie und Aberglaube.
Die schaurig, gruselige Atmosphäre des Buches hat bei mir doch ein-, zweimal Gänsehaut beim Lesen verursacht.

Ein wenig schade fand ich das Ende. Es ging plötzlich alles sehr schnell und ob die Protagonisten am Ende wirklich in Sicherheit sind ist nach dem letzten Satz noch fraglich.
Es ist irgendwie eine Art Happy End, aber irgendwie auch nicht. Mir fehlte jedenfalls etwas eine Art abschließendes Kapitel des Buches. Der Epilog passt zwar, dennoch bleibt nicht nur eine Frage offen stehen.

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